← Kleine WeltreisendeVon Mensch zu Mensch
Eine Etappe übernehmen

Für eine Weile mitnehmen. Dann weiterziehen lassen.

Der Reisende soll Teil des eigenen Weges werden, aber nicht dauerhaft bei einer Person bleiben. Seine Geschichte lebt von der nächsten Übergabe.

Du trägst nicht die ganze Reise. Du trägst nur ein Stück davon.

Was wichtig ist

Behandle die Figur und ihre Plakette sorgfältig. Trage mindestens einen Ort ein und gib sie weiter, wenn deine Etappe abgeschlossen ist.

Du musst weder weit reisen noch besondere Bilder liefern. Verlässlichkeit ist wichtiger als Spektakel.

Was freiwillig bleibt

Du kannst erzählen, was ihr erlebt habt. Du kannst Fotos oder ein kurzes Video hinzufügen. Du kannst deinen Namen nennen oder die Station ohne persönliche Vorstellung hinterlassen.

Die Reise soll Menschen einladen, nicht unter Druck setzen.

Wann weitergeben?

Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt. Vielleicht nach einem Ausflug, nach einigen Tagen oder nach einer kleinen Reise.

Wichtig ist nur, dass der Reisende nicht vergessen wird und seine nächste Etappe beginnen kann.

Weitergeben heißt, die eigene Etappe nicht kleinzureden – und trotzdem Platz für die nächste zu lassen.

An wen?

An eine Person, der du zutraust, den Gedanken zu verstehen und die Reise fortzusetzen. Das kann ein Freund, eine Kollegin, ein Nachbar oder eine zufällige Bekanntschaft sein.

Es geht nicht darum, die spektakulärste Person zu finden. Es geht um die nächste verlässliche Hand.

Was du hinterlässt

Deine Station bleibt Teil der Route. Später kannst du sehen, welche Wege nach deiner Übergabe entstanden sind.

Vielleicht lernst du die anderen Beteiligten nie kennen. Trotzdem habt ihr gemeinsam dieselbe Geschichte, dieselbe Weltreise getragen.